Das Ende

Dramatische Titel gehen bei euch einfach am besten. Ich meine aber nur das Ende des Jahres.
Als Blogger ohne Nischenthema, schreibe ich ständig, was passiert, wenn etwas passiert. So ein Jahresrückblick fällt mir daher ziemlich schwer, ich mag euch schließlich nicht langweilen mit allen Themen, die hier im letzten halben Jahr schon behandelt wurden.

Welches Wort beschreibt das Jahr 2017?
Gesundheit.
Mir wurde so oft gezeigt, wie schnell mein Leben vorbei sein könnte, fast hätte ich zwei Menschen in kurzer Zeit verloren. Langsam machte ich mir dann auch Gedanken zu meiner eigenen Gesundheit und wusste, ich müsse etwas ändern. So reduzierte ich meine Arbeitszeit auf die Hälfte und habe mehr Zeit für mich und meinen Hund. In der Jahresmitte stellte ich mich einer Therapeutin vor, die bis heute fleißig in meinem Kopf und meiner Vergangenheit kramt um festzustellen, warum das Leben manchmal an gewissen Stellen hakt. Mentale Gesundheit steht bei mir an erster Stelle.

Wohin brachte mich das Jahr 2017?
In meine Wanderschuhe.
Ich bereiste Portugal, Spanien, Malta, Berchtesgaden und Venedig. Auf dem Jakobsweg stellte ich fest, dass Strandurlaub nichts mehr für mich ist. Fortan wollte ich alles zu Fuß entdecken. Laut meiner Fitnessapp habe ich einmal die Länge Italiens, das entspricht einer Strecke von 1184km, zurückgelegt. Im nächsten habe ich mir einen Marsch von 50km von Dresden in die Sächsische Schweiz vorgenommen. Ich liebe es draußen zu sein. Daher wird es im nächsten Jahr für mich auch kein Mallorca oder Bali geben. Erstmal steht Island auf dem Plan, kalt und ruhig.

Wie soll 2018 aussehen?
Fröhlicher.
Anders als in den letzten Jahren mache ich mir wirklich Gedanken über das was war und das, was kommen soll. Ich mache mir Pläne, To-Do-Listen, sogar eine Bucketlist habe ich mir angelegt. Ich möchte sortierter und organisierter sein. Ich ärgere mich oft über mich selbst, weil ich nicht durchhalte, was ich mir vornehme.
Leider bin ich schon immer ein Mensch, der auf alle Eventualitäten vorbereitet sein möchte, ich rechne immer mit dem Schlimmsten und male mir diese Situationen genau aus. Wie viele davon eintreten? Fast gar keine. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich daran arbeiten kann.
Ich habe ein Studium angefangen, welches ich von zuhause absolvieren kann. Und es ist ein Thema, was mir wirklich unheimlich Spaß macht, ich weiß also, dass ich es durchziehen werde. Ich nehme mir nicht vor, mehr Sport zu treiben. Dieser Vorsatz hat sich die letzten 24 Jahre auch immer wieder in Luft aufgelöst. Wir wissen doch alle, dass wir uns erreichbare Ziele setzen sollen.

Was wird 2018 aus Sonntagslaune?
Ich möchte fleißig weiterbloggen, ganz viel schreiben und Erfahrungen teilen. Erstmal habe ich keine konkreten Pläne, wie das in Zukunft aussehen soll. Ich würde mich über Feedback meiner Leser sehr freuen, gern auch mal Kritik.
Ich weiß, dass es tiefgründig und persönlich bleiben wird. Ich bin einfach kein oberflächlicher Mensch und wenn ich mir schon den Kopf zerdenke, soll das auch einen Nutzen haben.

Ich wünsche euch einen wundervollen Jahreswechsel, feiert ganz kräftig! Verbringt den Tag mit dem Menschen, der euch ganz viel bedeutet, für mich hat die Stunde 0 immer einen ganz besonderen Stellenwert.
Bitte bleibt mir im nächsten Jahr als Leserschaft erhalten.
Eure Laune ❤

2 Kommentare zu „Das Ende

  1. Liebe Caro,

    ein sehr schöner Rückblick! Das hört sich nach einem Jahr mit vielen wichtigen Weichenstellungen an, von denen du im neuen Jahr noch profitieren und zehren können wirst. Ich wünsche dir alles Gute für 2018 und freu mich, auch im neuen Jahr wieder regelmäßig hier bei dir zu lesen 🙂

    Viele Grüße,
    Kirsten

    Gefällt 1 Person

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